Dr. Moritz Senarclens de Grancy schreibt über Identitätsfragen, Organisationskulturen und Sprachbilder des Unbewussten. 

Er unterstützt Führungskräfte bei der Sichtbarmachung beruflicher Erfahrung und Erfolge und entwickelt maßgeschneiderte Workshops für Executives und Teams in psychodynamischer Organisationsentwicklung.

Diese Webseite informiert Sie über aktuelle Publikationen, laufende Projekte und das Leistungsangebot von Dr. Moritz Senarclens de Grancy. Verfolgen Sie auch die regelmäßigen Beiträge im E-Journal Arbeit und Eros. Kontaktdaten finden Sie unter Über.

Verwandte Organisationen:

Zuletzt erschienen:

Die Ästhetik affektiver Grenzerfahrungen (Hg. v. G. Gehrig u. U. Pfarr)

 

Ab wann ist eine fiktive Identität in sich selbst stimmig? In meinem Beitrag zum Sammelband Die Ästhetik affektiver Grenzerfahrungen gehe ich dieser Frage nach und untersuche, inwieweit sich Lebensentwürfe erfinden lassen. Ausgangspunkt sind die fiktiven Künstlerbiografien der Fotografin Christiane Fichtner. Mehr...

Sprachbilder des Unbewussten – Die Rolle der Metaphorik bei Freud

 

Wie stellte Sigmund Freud Zusammenhänge her, in deren Folge er zur Psychoanalyse als Wissenschaft, Denkfigur und psychotherapeutischer Kur gelangte? In seinem Buch Sprachbilder des Unbewussten untersucht der Berliner Kulturwissenschaftler Moritz Senarclens de Grancy diese Frage im Spiegel ausgewählter Metapherntheorien an den Schriften Freuds aus der Entstehungsphase der Psychoanalyse. Mehr...

Gemeinsam mit Thomas Kretschmar habe ich die Lage der psychoanalytischen Führungskräfte- und Organisationsentwicklung in Deutschland untersucht. Der Beitrag gibt zudem Einblick in analytische Anwendungen im Unternehmensbereich. Erschienen in Heft 3-2016.

Produkte und Lösungen:

Arbeit und Eros – E-Journal für Triebkräfte und Workaholics

 

Auf geht's! Jeden Morgen machen sich Millionen Menschen auf den Weg zur Arbeit, obwohl sie ihren Job nicht einmal gerne tun. Andere wiederum lieben ihre Arbeit und betrachten sie als etwas Köstliches und Wunderbares. In jedem Fall begleitet die Arbeit den Menschen ein Leben lang. Ihr physisch-sinnlicher Charakter sowie die konstante Energie, zu der Arbeit die Menschen führt, legt den Vergleich mit der Sexualität nah. Arbeit und Eros ist ein E-Journal, das sich für die subtilen Wechselbeziehungen von Arbeit und Sexualität interessiert, für die Gewalt der Sublimierung und für das verborgene Wirken der Triebe und ihrer Schicksale. Das E-Journal erscheint abwechselnd in englischer und deutscher Sprache und ist offen für Texte freier Autorinnen und Autoren.

Xavier Krilyk, Dia-Scampia-II, Digitalprint 40x60 cm, 2009
Xavier Krilyk, Dia-Scampia-II, Digitalprint 40x60 cm, 2009

Führungskräfte- und Organisationsphantasien – ein Forschungsprojekt von Dr. Moritz Senarclens de Grancy: Das individuelle Phantasma wie auch die Phantasmen in Gesellungen, Organisationen und Gemeinschaften sind ein an frühen Befriedigungen fixierter Einschluss. Anhand Lacans Konzept des Phantasmas lässt sich zeigen, wie Phantasiewelten das Individuum tendenziell darauf beschränken, Ausdrucksformen für ein verhindertes Genießen zu produzieren. Die wiederkehrenden Einbildungen verlangen vom Individuum nämlich keine Entscheidung für ein konkretes Objekt mit der Ungewissheit zukünftiger Befriedigungsmöglichkeiten.