Essays, Fachpublikationen & Herausgeberschaften

"Ansätze statt Vorsätze", 

Human Resources Manager Dezember 2018/Januar 2019, Schwerpunkt "Anders", S. 76-78.

Dieser Artikel erschien auch in der Ausgabe 6/2018 des Pressesprecher zum Thema "Spass".





Human Resources Manager Juni/Juli 2017, Thema Collaboration, S. 14/15


Containing als Führungsaufgabe in Zeiten der Unternehmensveränderung

 

Zusammenfassung: Der Veränderungsdruck der Globalisierung stellt immer höhere Herausforderungen an Führungskräfte und Mitarbeiter. Doch anders als technische Prozesse lassen sich die bei Menschen erforderlichen Phasen der psychischen Ausarbeitung nicht beliebig beschleunigen. Auf der emotionalen Ebene geht es daher zunehmend darum, mit steigendem Erwartungsdruck, Frustration und zwischenmenschlichen Spannungen umzugehen. Es braucht insofern einen praktikablen Ansatz für den Umgang mit affektbetonten Situationen, wie ihn etwa das Container-Contained-Modell bietet. Der Beitrag untersucht die Wirksamkeit des Theoriemodells im Organisationsalltag mit Blick auf Unternehmensveränderungen und Executive Recruitment.

 

Schlüsselwörter: Containing, Führungskräfteentwicklung, Unternehmensveränderung

Bücher und Anthologien

Cases in Executive Coaching: From the Annals of the ESMT Coaching Colloquia (ed. by Konstantin Korotov and Andreas Bernhardt)


Dreaming Diversity – Wie mit Social Dreaming der diversitätsbedingte Kulturwandel gelingt – Mein Beitrag in dem Praxishandbuch Agenda HR – Digitalisierung, Arbeit 4.0, New Leadership (hg. v. Anabel Ternès und Clarissa-Diana Wilke, Wiesbaden: Springer Gabler 2018, 49,90€) skizziert die Begleiterscheinungen des Kulturwandels in Unternehmen und zeigt, wie Gruppen, Teams und Organisationen mit der Arbeitsmatrix des Social Dreaming den durch Vielfalt entstehenden Spannungszuwachs konstruktiv nutzen können.


Die Erzählung von der Vertreibung aus dem Paradies mag die Vorstellung wecken, dass es schöner wäre, auf Selbstwissen verzichten zu können wie das instinktbegabte Tier. Ungeachtet dessen ist der Mensch letztlich gezwungen, um die Tatsache seines Menschseins zu wissen und sich dementsprechend zu verhalten. Menschsein ist offensichtlich nur um den Preis des Selbstwissens möglich, auch wenn es, wie bei Ödipus, ein das Selbst vernichtendes Wissen sein kann. Es bleibt bis zuletzt merkwürdig, was für ein Wissen dieses Selbstwissen eigentlich ist, wenn es dem Einzelnen so wenig Freude bereitet.

 

2018

TEXTEM VERLAG

978-3-941613-93-5 (ISBN)

16 €


Imago Psychosozial-Verlag 2017
Imago Psychosozial-Verlag 2017

Die AutorInnen des vorliegenden Buches erforschen das kreative und kritische Potenzial affektiver Grenzerfahrungen in bildender Kunst, Performance, Film und visuellen Medien. Die Beiträge stehen in der Tradition eines psychoanalytischen Subjektverständnisses, wie es von den Schriften Sigmund Freuds geprägt und von der modernen Psychoanalyse weiterentwickelt wurde. Die Theorie des Unbewussten sowie deren Rezeption in Kunst- und Medienwissenschaft, Kulturgeschichte und Philosophie bilden die Grundlage für die hier vorgelegte Ästhetik des Affektiven.

 

Mit Beiträgen von Ada Borkenhagen, Gerlinde Gehrig, Margaret D. Iversen, Ulrich Pfarr, Gerhard Schneider und Moritz Senarclens de Grancy


Psychosozial-Verlag 2015
Psychosozial-Verlag 2015

Das Buch zeichnet die Parallelen zwischen der Erkenntnisfunktion des Metaphorischen und der Psychoanalyse Freuds nach. Im Rückgriff auf Metapherntheorien sowie ausgewählte Texte aus der Frühphase der Psychoanalyse erklärt Moritz Senarclens de Grancy in seiner kulturwissenschaftlichen Untersuchung das metaphorologische Verfahren Freuds. Dabei erforscht er zugleich die erkenntnistheoretischen Bedingungen des Freudschen Paradigmas am Schnittpunkt von Physiologie und Semiotik.

 

Sprachbilder des Unbewussten - Die Rolle der Metaphorik bei Freud. Psychosozial Verlag Gießen 2015. 250 Seiten. 29,90 Euro.


REZENSIONEN & 

TAGUNGSBERICHTE

·  Neu: Hans-Peter Waldhoff (2017). Eros und Thanatos als Triebkräfte des Denkens. Psychoanalytische und erkenntniskritische Perspektiven. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft. In: PSYCHE (73) 2019, 546-548.

· Martin Altmeyer (2016). Auf der Suche nach Resonanz. Wie sich das Seelenleben in der digitalen Moderne verändert. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. In: PSYCHE (73) 2019, 472-475. Siehe hierzu auch die Rezension von Götz Egloff zum selben Titel.

·  Who killed Ödipus? Tagungsbericht zum 10. Frankfurter Symposium zur Strukturalen Psychoanalyse Jacques Lacans. In: PSYCHE (72) 2018, 676-683.

· Mayer, Andreas (2016). Sigmund Freud zur Einführung. Hamburg: Junius. In: PSYCHE (72) 2018, 515-517. 

· Kläui, Christian (2018). Tod – Hass – Sprache. Psychoanalytisch. Wien: Turia + Kant. In: RISS, 87 (2018/1), S. 116-119.

· Wörler, Frank (2015). Das Symbolische, das Imaginäre, das Reale. Lacans drei Ordnungen als erkenntnistheoretisches Modell. Bielefeld: transcript (Reihe "Psychoanalyse"), in: Psychoanalyse im Widerspruch, Nr. 58, 29(2), 121-130.

· Norbert Rath. Biografisches Verstehen bei Freud. Gießen (Psychosozial-Verlag), in: Luzifer-Amor, Heft 59/30. Jg., 1/2017, 189-190

· Emil Angehrn u. Joachim Küchenhoff (Hg.). Macht und Ohnmacht der Sprache. Philosophische und psychoanalytische Perspektiven. Weilerswist (Velbrück Wissenschaft) 2012. PSYCHE (70) 2016, 1195-1198.

· Claus-Dieter Rath. Der Rede Wert. Psychoanalyse als Kulturarbeit. Wien (Turia u. Kant) 2013. PSYCHE (69) 2015, 289-292.

· Caroline Neubaur. Der Psychoanalyse auf der Spur II. Zeitreise mit Rezensionen. Berlin (Vorwerk 8) 2012. PSYCHE (69) 2015, 777-779.

· Manfred Riepe. Der große Andere und der kleine Unterschied. Wien (Turia u. Kant) 2014. Psychoanalyse im Widerspruch (54) 2015, 127-131.

· Dieter Eisentraut. Manets neue Kleider. Zur künstlerischen Rezeption der "Olympia", des "Frühstücks im Grünen" und der "Bar in den Folies-Bergère". Hildesheim (Georg Olms Verlag) 2014. literaturkritik.de. Rezensionsforum. 2015.

· Joachim Küchenhoff. Körper und Sprache. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2012. PSYCHE 9/10 (68) 2014. 1035-1037.

· Franz Kaltenbeck. Lesen mit Lacan. Beiträge zur Psychoanalyse. Berlin (Parodos) 2013. PSYCHE 8 (68) 2014. 762-764.

· Timo Storck (Hg.). Zur Negation der psychoanalytischen Hermeneutik. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2012. PSYCHE 11 (67) 2013. 1155-1158.

· Eric Kandel. Das Zeitalter der Erkenntnis. Die Erforschung des Unbewussten in Kunst, Geist und Gehirn von der Wiener Moderne bis heute. München (Siedler) 2012. PSYCHE 9/10 (67) 2013. 1061-1063.

· Marco Solinas. Via Platonica zum Unbewussten. Platon und Freud. Wien-Berlin 2012. Luzifer-Amor 26 (51) 2013. 174-176.

· "Freud in Zeiten der Psychotherapie". Rezension der Buchreihe »Analyse der Psyche und Psychotherapie«, 3 Bde., Gießen 2011. RISS 78 (2012/II). 139-142.

· Hermann Beland. Unaushaltbarkeit. Psychoanalytische Aufsätze II. Zu Theorie, Klinik und Gesellschaft. Gießen 2011. Psychoanalyse im Widerspruch 46/2011. 125-127.

· Benthien, Böhme u. Stephan (Hg.). Freud und die Antike. Göttingen 2011. Luzifer-Amor 24 (48) 2011. 191-193.

· Lydia Marinelli. Tricks der Evidenz. Zur Geschichte psychoanalytischer Medien. Hg. v. Andreas Mayer. Wien 2009. Luzifer-Amor 23 (46) 2010. 176-179.

·  Timo Hoyer. Im Getümmel der Welt. Alexander Mitscherlich – Ein Portrait. Göttingen 2008. Luzifer-Amor 22 (43) 2009. 167-169.